Sunday, October 22, 2017

Hier wohne ich

 

Und schon seit 24 Jahren! Wie schnell die Zeit vergangen ist!

Für zwanzig Jahren in aller Welt war mein Motto "Die ganze Welt mein Arbeitsfeld" gewesen. Jetzt ist es "Hier sitze ich, ich kann nicht anders!"

Vielleicht liegt es am Altwerden oder daran daß ich jetzt viel zu viel Kram am Hals habe um alles je wieder einzupacken und wegzuziehen.

Übrigens kannst Du "Riverbend" ganz kurz am Punkt 2:15 sehen, mußst aber aufpassen denn es ist nur so am unteren Rand des Bildes zu sehen. Vielleicht setze ich solch einen 'drone' auf meinen Weihnachtswunschzettel und mach dann meine eigenen Aufnahmen im nächsten Jahr. Bis dann!

 

Thursday, August 3, 2017

Altgesellen-Treffer der "Fahrenden Gesellen" in Braunschweig in 2004

 

Armin schickte mir diese Fotos vom Altgesellen-Treffer der "Fahrenden Gesellen" im Braunschweiger Magnitor Hotel:

 

ganz rechts in der grünen Jacke ist Armin;
zwei weiter links in der grauen Jacke und den grauen Haaren ist Werner;
all die anderen kenne ich gar nicht (mehr)

Werner und Armin

rechts ist Werner

Armin im schwarzen Hemd; Werner am Ende des Tisches

Der neben der Dame ist mein alter "Gruppenführer" Opeter;
den hätte ich nie wiedererkannt

"Gruppenführer" Opeter am Ende des Tisches stehend

 

Thursday, July 27, 2017

Noch 'mal was von den Fahrenden Gesellen

 

Die 'Fahrenden Gesellen', obwohl schon so lange her, sind für mich ein wichtiger Teil meines Lebens gewesen und geblieben denn ich bin noch heute ein Altgeselle dieses Bundes für deutsches Leben und Wandern.

 

 

Wie wichtig dieser Teil meines Lebens war ist schwer zu beschreiben und somit zitiere ich gleich von einem Bundesheft aus dem Jahre 2015:

"Die Altgesellen der Fahrenden Gesellen sind heute im Durchschnitt ungefähr 75 Jahre alt, mit 30 bis 40 Mitgliedern im Prinzip über das ganze Gebiet der Bundesrepublik Deutschland verteilt, mit Schwerpunkten im Hamburger Raum und im Schwabenland.

Im Ganzen gesehen sind wir Menschen einer glücklichen Generation: Zu jung, um am Kriegsende noch ein Gewehr oder eine Panzerfaust in die Hand gedrückt zu bekommen; stets hungrig, doch unbekümmert genug, um nach dem Krieg - sofern die Familie wieder beieinander sein konnte - im allgegenwärtigen Mangel, im Mithelfen müssen bei Nahrungsbeschaf-fung und Aufbau einer beruflichen Existenz, in der Selbstbescheidung, im gegenseitigen Helfen, kurz: im Streben zum Wiederaufbau, letztlich doch so etwas wie eine schöne Jugend zu haben. Das Spielen in den Trümmer-landschaften der Städte kam immerhin auch unserer Abenteuerlust zugute.

 

 

1948 wurde der Bund der Fahrenden Gesellen in Hamburg - nunmehr losgelöst vom DHV, der ehemals großen Gewerkschaft der Kaufleute - neu gegründet, um im Geist der Bündischen Jugend nach den Werten zu leben, die man abseits von Ideologien als zeitlos gut und erhaltenswert befunden hatte. Die Beschränkung des Kreises der Bundesbrüder auf lediglich kauf-männische Zugehörige entfiel. Da waren die Ältesten der heutigen Altge-sellen der Nachwuchs, der nun wieder auf Fahrt ging wie knapp 40 Jahre zuvor die ersten FG.

 

 

Schätzungsweise ist knapp ein Fünftel jenes Nachwuches mittlerweise seit ungefähr 60 Jahren miteinander in Verbindung geblieben, hat sich beruf-lich entwickelt, Familien gegründet, Eigenheime errichtet, Freundschaften und Marotten gepflegt. Dieser Kreis hat Treffen und Fahrten organisiert, durchgeführt und sich persönlich im Lauf der Jahrzehnte jeweils mehr oder minder verändert.

Das heutige Deutschland - ja, wir sind anders geworden. Das wunderbare frühere Erleben des Bündischen ist vielfach vom offensichtlich reizvolleren Erleben des Konsums überlagert worden. Ohne Krampf können wir Alten uns dem kaum entziehen. Wir lernen, und wir gebrauchen das, was nütz-lich ist. Aber wir wissen auch um die Werte unseres Bündischen Lebens. Wir sind moderne Menschen. Und auch ein bisschen von gestern."

 

Einweihungsfeier unseres kleinen Landheimes in der Lüneburger Heide