Monday, December 27, 2021

Eine Nachricht aus der (k)alten Heimat zum Ende des Jahres

 

 

"Ich bin mittlerweile soweit, dass ich keine Nachrichten mehr hören mag und keine Zeitung mehr lesen will.

Unser Land versinkt in Korruption, Gewalt und rutscht in die Armut. Die Regierung schürt Ängste anstatt der Bevölkerung Hoffnung zu machen. Die Nationalmannschaft heisst nicht mehr so und läuft mit bunten Fähnchen rum. Die Corona-Zahlen sind gefälscht, wir holen uns den Terror ins Land und die Politiker sind nur damit beschäftigt, sich die eigenen Taschen zu füllen. Die AFD wird geächtet, aber keiner fragt sich, warum es diese Partei gibt.

Würde man anstatt Vetternwirtschaft zu betreiben und sich am Leid der Bevölkerung zu bereichern endlich mal an das eigene Volk denken, müsste es diese Partei nicht geben. Frau Merkel verschleudert mittlerweile nicht nur Millionen ins Ausland, sondern Milliarden. Wir unterstützen Länder, in denen die Bevölkerung mit 58 oder 60 in Rente geht mit bis zu 92 % und nicht wie bei uns mit 67 und mit 47% Rente.

Es gibt eine CO2-Steuer, die überhaupt keinen Sinn macht. Der Benzinpreis soll steigen, die Mieten sind mittlerweile kaum noch bezahlbar und unsere Rentner leben in Armut und müssen nebenher noch arbeiten gehen, damit das Geld zum Leben reicht.

Wir haben eine nicht bekannte Zahl an Migranten, die mit mehreren Identitäten den Staat abzocken, in Luxusvillen residieren, Sozialhilfe bekommen und Geld kassieren für Kinder im Ausland, die es wahrscheinlich gar nicht gibt. Zeitgleich holen wir uns den Terror ins Land. Die Grünen fordern ein Verbot der Deutschen Flagge, ein Symbol unseres Landes und unserer Kultur.

In Hamburg marschieren Islamisten in Militärformation auf und brüllen ihren Hass auf Juden in die Welt und keiner unternimmt was. Herr Sarazzin, der vor 15 Jahren schon sagte, dass Deutschland sich abschafft, wurde aus der Partei entfernt. Ich frage mich, was ist mit unserem Land passiert, wo sind die Volksvertreter, die von unserem Geld bezahlt werden, aber keinen Gedanken an unsere Zukunft verschwenden außer Klimaschutz und höhere Steuern. Ich war immer stolz, Deutscher oder Deutsch*in zu sein, aber die Regierung unseres Landes ist für die Wirtschaft und die Zukunft unseres Landes nicht mehr tragbar.

China hatte angeblich in 2020 ein Wirtschaftswachstum von 200 %, bekommt aber von uns jährlich 630 Millionen Entwicklungshilfe, wir schaffen Kohle und Atomstrom ab, kaufen aber den Strom teuer im Ausland zu. Alle Länder um uns bauen Atomkraftwerke und wir holzen zig tausend Hektar Wald, um Windräder aufzustellen, die noch nicht mal recycelbar sind, wir sollen E-Autos fahren, obwohl wir vor nicht allzu langer Zeit aufgefordert wurden, Strom zu sparen. Versteht ihr das? ich nicht!

Die Welt entwickelt sich weiter und Deutschland soll Radfahren oder am besten mit der Eselskarre ins Büro. Wir müssen endlich kapieren, dass wir mit unserem Ministaat das Klima nicht retten, wenn sich der Rest der Welt nicht daran beteiligt.

Und was macht das deutsche Volk? Es hat noch nicht mal die Eier, solche Artikel zu posten, geschweige denn zu teilen.

Tschüss BRDeutschland. Es war schön mit dir ..."

 

Saturday, December 25, 2021

Wanderer, kommst du nach Spa ...

 

 

War es der Roman des Erich Maria Remarques oder die Kurzgeschichte vom Heinrich Böll, die aus mir einen Auswanderer machten? Ich las beide als Klassenkameraden noch die Abenteuergeschichten des Karl Mays lasen.

Obwohl ich jetzt vergessen habe, welches von den beiden ich zuerst las, habe ich beide Bücher noch vor meinen Augen: "Im Westen Nichts Neues" war ein gebundenes Buch von Bertelsmann und Heinrich Bölls Geschichte "Wanderer, kommst du nach Spa ..." war in einem rororo-Taschenbuch.

Selbst die frühere 1930 Verfilmung von "Im Westen Nichts Neues" trug nichts dazu bei den Aufstieg dieser Charlie-Chaplin-Figur und einen neuen Krieg zu verhindern. Somit wurde ich in 1965 ein Wehrdienstverweiderer und sagte ihnen wo sie sich meinen nagelneuen Wehrpass stecken können.

Und seither lebe ich in Frieden auf der südlichen Halbkugel der Welt.

 

 

Friday, December 24, 2021

Thursday, December 23, 2021

"Dem bin ich auf den Wecker gefallen!"

Bitte besucht die Webseite vom "MS Seestern"

 

Seit dem 12. Dezember folge ich auf vesselfinder.com der MS "Seestern" wie sie anscheinend langsam und gemütlich den Rhein rauf- und runterfährt. An Bord leben der Binnenschiffer Franz Schramm und seine Frau Sonja mit ihrem Hund Stella.

 

Links die Reporterin Elisa Luzius; rechts Sonja Schramm

 

Nette Menschen rundum - vom Hunde ganz zu schweigen! - und wir "unterhielten" uns mehrere Male per Email, obwohl der Franz vierzehn Stunden am Tag und sieben Tage die Woche am Steuer sitzt.

Vor ein paar Tagen blieb der Kahn kurz vor Koblenz an der Einfahrt zur Mosel plötzlich stehen. Was war passiert? Aus einem Tag wurden zwei Tage, und aus zwei Tagen wurden drei, und er "saß" immer noch da.

"Dem bin ich auf den Wecker gefallen", dachte ich mir, und nahm an er hatte seine Positionsmeldungen abgeschaltet damit ich ihn nicht ewig verfolge. Nicht so! Gerade erhielt ich von ihm die folgende Nachricht:

"Moin , moin Peter, wir löschen an der deutsch-französischen Grenze in Besch an der Mosel. Sind gleich leer, dann zudecken und morgen Abfahrt nach Metz. Im Moment habe ich keine Zeit. Sollte es mir nicht gelingen, jetzt wünsche ich Deiner Familie und Dir erst einmal ein paar besinnliche Feiertage. Habe ja keine Vorstellung, wie Ihr in Australien feiert. Hier an der Obermosel kannst du mich nicht mehr über Vesseltracker oder ähnliches finden. Klappt hier nicht. Ist sozusagen Terra inkognito. Liebe Grüße die Seesterne."

 


Wie lebt es sich, wenn das Zuhause immer unterwegs ist? Reporterin Elisa Luzius verbringt sieben Tage an Bord der "MS Seestern" und erlebt den harten Alltag auf einem Frachtschiff.

 

Wie gesagt: Nette Menschen rundum - vom Hunde ganz zu schweigen!

 

 

P.S. Wir haben diesem sympathischen Ehepaar gerade eine Weihnachtskarte von Australien geschickt an:

Sonja & Franz Schramm
Gerard-Carll-Straße 14
53424 Remagen
Deutschland/Germany

Könntet ihr ja auch machen!

 

 

Thursday, December 16, 2021

Der Mittellandkanal

 

 

Als ich noch ein Junge war in Braunschweig, fuhr ich oft auf dem alten PANTHER-Damenfahrrad meiner Mutter quer durch die Stadt raus zum Mittellandkanal. Dort saß ich dann für Stunden und träumte den vielen Lastschiffen nach, die ganz langsam den Kanal rauf- und runterfuhren.

Menschen wohnten auf den Schiffen; Wäsche hatte man zum Trocknen aufgehängt; ein Fahrrad lehnte gegen das Steuerhaus; ein Hund sonnte sich auf einem Lukendeckel; jemand saß im Heck und schälte Kartoffeln.

Das Wort "Fernweh" kannte ich noch nicht, aber das Gefühl kannte ich schon. Und es blieb immer bei mir, bis ich schließlich der Gutbürgerlichkeit und dem schon vorgeschriebenen Leben - mach die Lehre durch, dann den Wehrdienst, find 'ne gute Anstellung - mit meiner Auswanderung entfloh.

Heute noch schaue ich Schiffen nach, aber es sind kleinere Schiffe die hier auf dem Fluß an dem ich wohne, entlangfahren. Mit dem Fernweh ist es vorbei denn ich wohne ja in der Ferne. Und die Ferne ist nicht mehr die Ferne sondern mein Zuhause. Aber manchmal denke ich noch an das alte Zuhause, denn aus dem ehemaligen Fernweh wurde das jetzige Heimweh.

"Irgendwo über den Bergen muss meine ferne Heimat sein" Hermann Hesse

 

Tuesday, December 14, 2021

Eine Seefahrt die ist lustig

 

 

Jetzt geht's mit der Sonja und dem Franz Schramm auf der "MS Seestern" von Brandenburg bis weit hinüber ins ganz kleine Land Luxemburg.

 

Geht 'mal zu deren Webseite ms-seestern.de

 

"Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, denn da kann man fremde Länder und noch manches andre sehn."

 

Schau' sie Dir am besten auf voller Bildschirmgrösse an

 

"Jeden Morgen um halb sechse heißt es: 'Reise, reise, reise!" Überall zurrt Hängematten nach der alten Seemannsweise.'"

"'Und man hat sich dann gewaschen, und man denkt, nun bist du rein, kommt so'n Bootsmannsmaat der Wache: "Wasch dich noch einmal, du Schwein!'"

 

   "MS VORWÄRTS". "Wir beeilen uns ja!" 😂

 

"Unser Kapitän, der Dicke, kaum drei Käse ist er groß, auf der Brücke eine Schnauze, wie'ne Ankerklüse groß."

"Und der erste Maschinist, ist kein Jude, ist kein Christ, unser erster Offizier, der trägt Wäsche aus Papier."

 

 

"In der einen Hand den Ölpott, in der andern Hand den Twist, und dazu die große Schnauze, fertig ist der Maschinist."

"In des Bunkers tiefsten Gründen, zwischen Kohlen ganz versteckt, pennt der allerfaulste Stoker, bis der Obermaat ihn weckt."

 

 

"'Komm mal rauf, mein Herzensjunge, komm mal rauf, du altes Schwein, nicht mal Kohlen kannst du trimmen und ein Stoker willst du sein?'"

"Und er haut ihn vor'n Dassel, daß er in die Kohlen fällt und die heilgen zwölf Apostel für 'ne Räuberbande hält."

 


Am Punkt 4:20 ist die berühmte Brücke von Remagen.
Eine Dokumentation davon ist hier und von dem Film darüber hier

 

"Und im Heizraum bei 'ner Hitze von fast über fünfzig Grad muß der Stoker feste schwitzen, und im Luftschacht sitzt der Maat."

"Mit der Fleischback schwer beladen schwankt der Seemann übers Deck; doch das Fleisch ist voller Maden, daß er denkt, es läuft ihm weg."

 



 

"Und der Koch in der Kombüse, ist ne große faule Sau, mit de Beene ins Gemüse, Mit de Arme in Kakau."

"Und die kleinen weißen Möwen, die erfüllen ihren Zweck und sie ßtn, ßtn, ßtn auf das frischgewaschne Deck."

 

 

"In der Heimat angekommen, fängt ein neues Leben an, eine Frau wird sich genommen, Kinder bringt der Weihnachtsmann."

 


 

Danke für die tollen Aufnahmen, Willi von Arb! Wo ist die erste Reise?

Und danke für die Mitfahrt, Franz und Sonja! Weiterhin gute Fahrt auf der "MS Seestern", und "immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel"!

 

 

Monday, December 13, 2021

Denglische Weihnachten

 

Mein alter Bruder in Kiel, ein richtiger "curmudgeon" (den nenne ich so damit er nicht weiß was das bedeutet), mag diese ganze englisch-deutsche Sprachmuddelei gar nicht (ich ja auch nicht!), und Weihnachten schon gar nicht, und darum sandte er mir dieses vermuddelte Weihnachtsgedicht:

 

When the snow falls wunderbar,
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit!
Every Parkhaus is besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging off the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And it sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing the Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas now is in the A....

 

Das ist es dann 'mal wieder für ein Jahr! Bis zum nächsten Weihnachten.

 

Sunday, December 12, 2021

Man sollte ja nicht alles beim ALDI kaufen!

 

 

Ich habe gerade auf der Internet ein Rezept für Honigkuchen entdeckt - siehe hier. Das werde ich ganz schnell für Padma übersetzen und dann kann sie Honigkuchen backen. Man sollte ja nicht alles beim ALDI kaufen!

 

Man kann ja noch träumen, oder?

Bitte besuche die Webseite vom "MS Seestern"

 

Nachdem ich viermal der Schiffahrt beruflich nahe gewesen war (ich war vor der Sprachreform geboren und schreibe 'Schiffahrt' nur mit zwei f's) - und zwar als ich 1978 mit der Gründung der Pacific Forum Line in Samoa beschäftigt war; noch im gleichen Jahr als ich als Consultant für die Penang Port Commission in Malaysia tätig wurde; dann in 1982 als ich die Finanz-Abteilung von 'Steamships-Brambles Joint Venture's tug-and-barge operations' in Neu-Guinea aufbaute; und schliesslich in den frühen 80er Jahren in Piraeus in Griechenland wo ich die Schiffsflotte meines arabischen Arbeitgebers verwaltete - ist die Schiffahrt (immer noch nur mit zwei f's) auch heute noch so ein bisschen in meinem Blut und ich interessiere mich immer noch an Schiffe - auch Binnenschiffe.

Leider sind meine Reisejahre jetzt vorbei, aber ich lese und höre immer gern über Schiffsreisen und entdeckte gerade diese YouTube-Aufnahmen von der Reise der Reporterin Elisa Luzius die sieben Tage an Bord der "MS Seestern" verbrachte und den harten Alltag auf einem Frachtschiff erlebte.

Wie sie schreibt: "Wie lebt es sich, wenn das Zuhause immer unterwegs ist? Jeder kennt sie - die langen schmalen Schiffe, die gemächlich auf den Flüssen schippern. Kapitän Franz Schramm fährt sein Schiff, die "MS Seestern", schon in achter Generation. Der Fluss ist seine Heimat, denn als selbstständiger Binnenschiffer lebt er mit seiner Frau Sonja auf seinem Frachter. 'Du könntest mich eher erschlagen, als dass ich von Bord gehen muss', sagt Franz, der sich auf seiner schwimmenden Insel am wohlsten fühlt. Allerdings bereiten ihm Wirtschaftskrise und Wetter immer mehr Probleme. Die Krise hat fast seine Existenz gekostet."

 

Sonja und Franziskus Schramm, die Besatzubng der "MS Seestern"

 

"Franz fährt pausenlos, ohne einen freien Tag, um seine Schulden abzuzahlen. Dazu kommt extreme Trockenheit mit Niedrigwasser im Wechsel mit schweren Unwettern und Hochwasser - Wetterbedingungen, die das Fahren teilweise unmöglich machen. Obwohl die Binnenschifffahrt einen wichtigen Anteil des Güterverkehrs in Deutschland ausmacht und die Anzahl der Transporte wieder steigt, muss sich Franz als selbstständiger Binnenschiffer regelrecht 'über Wasser halten'."

"Sieben Tage bin ich auf der 'MS Seestern' über Rhein und Mosel mitgefahren. Wie lebt es sich, wenn das Zuhause immer unterwegs ist? Wie ist es, wenn man 24 Stunden, an sieben Tagen der Woche mit dem Partner zusammen ist? Und gibt es die 'Schiffer-Romantik' von der man träumt, wenn man am Ufer steht und die Schiffe beobachtet?"

 

 

Leider bin ich jetzt zu weit weg und wohl auch schon zu alt, um das noch einmal mitzumachen, aber träumen kann man ja noch, oder? Zumindest werde ich öfter 'mal nachsehen wo sie jetzt sind - drücke hier.

 

 

 

P.S. Wir haben diesem sympathischen Ehepaar gerade eine Weihnachtskarte von Australien geschickt an:

Sonja & Franz Schramm
Gerard-Carll-Straße 14
53424 Remagen
Deutschland/Germany

Könntet ihr ja auch machen!

 

Einmal im Hafen nur schlafen

 

In Hamburg kann man jetzt auf einem historischen hundert Jahre alten und fünfundfünzig Meter langen Binnenschiff einmal im Hafen nur schlafen.

 

Schön ist die Liebe im Hafen,
schön ist die Liebe zur See.
Einmal im Hafen nur schlafen,
sagt man nicht gerne a-dé.

Schön sind die Mädchen im Hafen.
treu sind sie nicht aber neu.
Auch nicht mit Fürsten und Grafen
tauschen wir jungens A-hoi.

Auch nicht mit Fürsten und Grafen
tauschen wir jungens A-hoi.

 

Geh' zur Webseite www.schlafenimhafen.de

 

Die "Lydios", Baujahr 1914, war jahrzehntelang als Schüttgutfrachter auf Europas Flüssen und Kanälen unterwegs. Sie hatte Kohle, Salz, Sand oder Viehfutter geladen – bis zu 620 Tonnen davon. Im Oktober 2018 begann sie im Museumshafen Hamburg-Harburg ihr zweites Leben als Hotelschiff.

Marcel Klovert, Baujahr 1968, stammt aus Rotterdam und lebt seit mehr als 25 Jahren in Hamburg. Während seiner Elternzeit in Asien kam ihm die Idee, ein Schiff zu kaufen und zu einem Hotel umzubauen.

Wie Schiff und Mensch zueinander fanden und was danach passierte, seht ihr in diesem Film.

 


Um weitere Filme zu sehen, klicke hier

 

Träume nicht dein Leben; lebe deinen Traum!

Heike, Marcel und Tom, wann macht Ihr Leinen los nach Australien?

 

 

 

Ein Adventgedicht

 

Es Blaut Die Nacht
Die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leise niedersinken
Auf Edeltännleins grünem Wipfel häuft sich ein kleiner weißer Zipfel

Und Dort
Vom Fenster her durchbricht den dunklen Tann' ein warmes Licht
Im Forsthaus
Kniet bei Kerzenschimmer die Försterin im Herrenzimmer
In dieser wunderschönen Nacht hat sie den Förster umgebracht

Er war Ihr Bei der Heimespflege
Seit langer Zeit schon sehr im Wege
So kam sie mit sich überein Am Nicklausabend muß es sein

Und als
Das Rehlein ging zur Ruh', das Häslein tat die Augen zu
Erlegte sie - direkt von vorn'- den Gatten über Kimm' und Korn
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase zwei-, drei-, viermal
Die Schnuppernase
Und Ruhet weiter
Süß im Dunkeln
Derweil die Sternlein traulich funkeln

Und in der guten Stube drinnen, da läuft des Försters Blut von hinnen
Nun muß die Försterin sich eilen, den Gatten sauber zu zerteilen
Schnell hat sie bis auf die Knochen nach Waidmanns Sitte aufgebrochen
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied, was der Gemahl bisher vermied

Behält ein Teil Filet zurück, als festtägliches Bratenstück
Und packt zum Schluß - es geht auf vier - die Reste in Geschenkpapier
Da Dröhnt's Von fern
Wie Silberschellen
Im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
Auf einem Hirsch herangeritten!

Heh, gute Frau, habt ihr noch Sachen, die armen Menschen Freude machen?
Des Försters Haus ist tief verschneit, doch seine Frau steht schon bereit
Die sechs Pakete, heil'ger Mann, es ist alles, was ich geben kann
Die Silberschellen klingen leise
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise
Im Försterhaus die Kerze brennt. Ein Sternlein blinkt
Es ist Advent.