Sunday, September 5, 2010
Friday, September 3, 2010
Deutschland schafft sich ab
Thilo Sarrazin beschreibt in seinem Buch Deustchland schafft sich ab - Wie wir unser Land aufs Spiel setzen mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben.
Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie Deutschland die Grundlagen seines Wohlstands untergräbt und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzt. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.
Wie er schreibt: "Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen."
Thursday, August 12, 2010
Hin und zurück
Heute war ein grauer und verregneter Tag; der Dow Jones war 266 Punkte runter; die chinesische Ökonomie war am Wackeln; und die australischen Wahlen waren reduziert zu einem Bierfest beim Rooty Hill RSL Club - es war Zeit einen kleinen Ausflug zu machen!
Ein Besuch bei meinem beliebtesten "Buchladen", dem St Vincent de Paul Gebrauchtwarenladen in Moruya, macht mir immer Freude und heute war es auch so. Ich fand eine fast nagelneue Ausgabe von David Maloufs RANSOM, eine fast ebenso gut erhaltene Kopie von Michael Moores Stupid White Men, und, für ein bisschen Humor, Scrap Waggon, vom Schriftsteller Barry Crump der auch There and Back (Hin und zurück) geschrieben hat.
Als ich in der Schlange stand um für all dies zu bezahlen, überhörte ich einen alten Mann der die Verkäuferin fragte ob sie einen alten $10-Fernseher bis nächste Woche zur Seite stellen Könnte wenn er das Geld dafür hätte. "Das können wir nicht machen ...", sagte sie - und blitzschnell setzte hinzu, "... aber wir können Ihnen den Fernseher für nichts geben!" als sie die $10-Banknote in meiner Hand sah mit der ich auf seinen Rücken deutete. Ich sah ihn zuletzt als er mit dem Fernseher unter seinem Arm den Laden verlies. Schade daß man nicht alle Probleme der Welt so einfach lösen kann!
Auf dem Rückweg hielten wir beim Botanischen Garten an wo wir vor zehn Jahren zwei junge Bäume zum Andenken meines Vaters und meines besten Freundes Noel angepflanzt hatten. Der 'Ribbon Gum' in Erinnerung an meinen Vater war jetzt ein schöner großer Baum aber der 'Snow Gum' in Erinnerung an meinen Freund Noel war völlig verkümmert. Vielleicht hätte das so sein sollen denn mein Freund hatte sein ganzes Leben in Neu-Guinea verbracht und sich nach seiner Rückkehr nach Australien hier nie wieder wohl gefühlt. Wie er mir oft gesagt hatte, "Mein geistiges Zuhause wird immer in Neu-Guinea sein."

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